Tina Schröder

Hallo, mein Name ist Tina, ich bin 35 Jahre alt, Erziehungswissenschaftlerin und wohne mit meinen
beiden Sauerlandhunden im schönen Olpe. Ich arbeite hauptberuflich als Wissenschaftliche
Mitarbeiterin in einem universitären Forschungsprojekt während ich an meiner Doktorarbeit schreibe.

Zweifellos bin ich später auf den Hund gekommen

als der Rest des SauerlandHund-Teams –

mein Border-Collie Bandit begleitet mich nun

seit acht Jahren und mein Borderline-Collie

Fly seit etwa sechs Jahren.

Borderline-Collie? Ja, genau richtig gelesen!

Wenn er auch optisch viel von einem

Border-Collie hat, war er immer ein

emotionales und soziales Überraschungsei,

das seinen Standpunkt mit Nachdruck zu
verteidigen wusste. Fly brachte mich damals

entsprechend ziemlich abrupt an meine

Grenzen und in die Situation, mich sehr

ausgiebig mit hündischer Kommunikation

befassen zu müssen. Und zu der Erkenntnis,

dass der Hund immer genau dann Quatsch

macht, wenn ich Quatsch kommuniziere.
Ganz oft habe ich mir im Nachhinein Dinge gedacht wie: ,,Warum habe ich das nicht vorher bemerkt?‘‘
oder ,,Was hat mich davon abgehalten, den Hund angemessen zu lesen?‘‘ Das hat mich motiviert, die
Mensch-Hund-Beziehung und Interaktion auch wissenschaftlich, aus meiner Disziplin heraus und
interdisziplinär zu betrachten.
Ich befasse mich in meinen Angeboten mit der gelingenden Mensch-Hund-Interaktion. Dazu schaue ich
insbesondere auf Ausdrucks- und Lernverhalten, Kognition, Psyche und Emotion in allen
Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen menschlicher und hündischer Variante. Ich widme mich
Fragen von kommunikativen Missverständnissen, menschlichen ,,Blinden Flecken‘‘ und Schwierigkeiten
im ,,miteinander Sprechen‘‘, die durch gute Selbstbeobachtung auf der menschlichen Seite behoben
werden können. Teil der Überlegungen ist natürlich immer die Mensch-Hund-Beziehung und die Frage
danach, was uns unser Hund bedeutet und was die Mensch-Hund-Beziehung von einer Beziehung unter
Menschen unterscheidet.