Der TierschutzHund

"Hol dir einen Hund aus dem Tierschutz, die sind Dankbar" - ,,Adopt, don’t shop‘‘

Diese oder andere Sätze, fallen oft in der Anschaffungsdiskussion über einen Hund. Soll es der Welpe vom Züchter werden, oder der Hund, der einen vermutlich weniger glücklichen Start in sein Leben hatte?

 

Die Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz zu übernehmen, geht mit der Bedingung einher, dass dieser Hund eine Vergangenheit hat, die nicht zwangsläufig einfach war. In der Menschen vielleicht überhaupt nicht relevant waren, in der er keine Wohnungen kennengelernt hat und sich in seinen Bedürfnissen vielleicht nur seiner Hundegruppe anpassen musste. Er hat schon Erfahrung in seinem Leben sammeln können, positive wie negative. Nicht selten tragen diese Hunde ein Päckchen voller Themen, die sie entweder aus Ihrer Lebenserfahrung heraus mitbringen oder aber durch entstehende Verwirrung, wenn sie plötzlich unbekannten Umwelteinflüssen (Nähe des Menschen, Leben in geschlossenen Räumen, etc.) ausgesetzt sind.

Dies kann nicht selten zu Komplikationen im Zusammenleben führen - die Hunde zeigen nicht selten unangemessene Aggression oder unsicheres bis ängstliches Verhalten.

 

Diese Hunde können kein Mitleid oder Vorurteile gebrauchen, sondern einen stabilen Sozialpartner der Ihnen durch diese Veränderung ihrer Lebensumstände hilft. Hier ist eine stabile Beziehung zwischen Mensch & Hund gefragt, um dem Hund die Sicherheit und Grenzen bieten, damit er sich in einem gewissen Rahmen sicher bewegen lernen kann. Diese Hunde müssen lernen, sich durch gezieltes themenabhängiges Training und Erziehung der Gesellschaft in der wir leben anzupassen. Erst dann können sie ihr Hundeleben auch mit viel Freiheit und Spaß erleben.


Mit dem richtigen Know-How und Spaß an der Arbeit mit dem Hund, können diese Hunde sehr tolle Begleiter werden!